Leitfaden
Wie du einen Kunden zur Zahlung bittest
Geld einzufordern fühlt sich unangenehm an, ist aber ein normaler Teil des Geschäftsführens, und die meisten Verzögerungen sind einfache Versäumnisse. Eine ruhige, gut getimte Nachricht erledigt es meist. So geht's, mit Formulierungen zum Kopieren.
Vor der Fälligkeit: ein freundlicher Hinweis
Ein, zwei Tage vor Fälligkeit hält dich eine kurze Erinnerung im Kopf. „Hallo [Name], nur kurz: Rechnung [Nummer] ist am [Datum] fällig. Die Zahlungsdaten stehen auf der Rechnung, sag Bescheid, wenn du etwas brauchst.“
Kurz nach Fälligkeit: der höfliche Stups
Nimm an, es ist durchgerutscht. „Hallo [Name], ich hoffe, es geht dir gut. Rechnung [Nummer] war am [Datum] fällig und ich scheine sie noch nicht erhalten zu haben. Könntest du mir sagen, wann ich mit der Zahlung rechnen kann? Ich sende die Daten gern erneut.“
Deutlich überfällig: fest, aber professionell
Sei jetzt klar und direkt ohne Ärger. „Hallo [Name], Rechnung [Nummer] ist nun [X] Tage überfällig. Bitte veranlasse die Zahlung bis zum [Datum]. Gibt es ein Problem mit der Rechnung, sag Bescheid, damit wir es klären.“ Nenne jede Verzugsgebühr, die du in deinen Bedingungen angekündigt hast.
Mach das Zahlen einfach
Die Hälfte der Verzögerungen ist Reibung, keine Verweigerung. Setze deine Bankdaten auf jede Rechnung, halte Betrag und Fälligkeit offensichtlich, und erwäge bei größeren Arbeiten eine Anzahlung, damit du nie voll exponiert bist.
Verhindere, dass es wieder passiert
Sobald du bezahlt bist, nimm dir einen Moment, um die Chance auf Wiederholung zu senken. War ein Kunde langsam, straffe seine Bedingungen beim nächsten Mal, bitte um eine Anzahlung oder verkürze das Zahlungsfenster.
Sorge dafür, dass deine Rechnungen stets am Tag der fertigen Arbeit rausgehen, mit unübersehbarer Fälligkeit und Bankdaten. Die meisten Verzögerungen sind Gewohnheit, und klare Bedingungen mit prompten, leicht zahlbaren Rechnungen brechen sie still.